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| Videoinstallation
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| Überblendungen,
Ton |
| 7
min, loop, mini-DV |
| 2000
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Ton 30 sec
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"Angst vor dem Ungreifbaren im dunklen Wald.
Furcht vor dem Mörder, der uns in der eigenen Wohnung heimsucht.
Warum? Zu sehen ist in Janine Sacks Kunstwerken jedenfall nur Harmloses:
Büsche, Gräser, Tümpel in dem Video-Loop 'no secret'. Oder
3D-Kamerafahrten durch makellose Innenräume mit spärlicher Möblierung
in der Computeranimation virtual
fear.
Die Hamburger Künstlerin spielt jedoch mit den Zeichen der Angst,
mit genau den Bildern, die uns in konventionellen Grusel- oder Actionfilmen
jene Szenen ankündigen, in denen dann das Unfassbare passiert. Ohne
uns irgendeinen Anlass für gerechtfertigte Furcht zu geben, lösen
die Kameraeinstellungen, Geräuschkulissen, die Bildkomposition zielsicher
Gruseln und Beklemmung aus. Denn das Wunder der Biologie ermöglicht
es, Emotionen aufsteigen zu lassen, ohne den Auslöser selbst zu sehen:
Wir sind durch's häufige Filmegucken schlicht konditioniert. Die
Angst entsteht im Kopf, in der Phantasie, in unserem virtuellen Panikstübchen
als irreales Konstrukt unserer eigenen Nervenzellen."
Annette Bolz
Vernissage-Marathon, Hinterconti, Hamburg 1/9/2002
www.galerie-broll.com
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